Steinteppich Verlegeanleitung …

Der Untergrund …

Mögliche Untergründe: Estrich (Beton), Holzdielung,
Verlegeplatte, Fliese, Gussasphalt, Kunststoffbelag.

Der Untergrund muss tragfähig und staubfrei sein. Eine nachträgliche Bewegung des Untergrundes ist auszuschließen. Stark saugende Böden (z.B. Anhydritestrich) müssen vorher grundiert werden, damit das Bindemittel bei der Verlegung nicht vom Untergrund aufgesaugt wird. Bituminöse Untergründe (z. B. Gussasphalt) müssen gegen „Ausbluten“ geschützt werden.

Holzfußböden (Holzdielung, Verlegeplatten) müssen gut verschraubt oder verklebt sein und nicht zu sehr federn. Zu glatte Fliesen sollten grundiert werden, damit der Steinteppich während der Verlegung den nötigen Grip hat und sich gut verteilen lässt. Lose Plattierungen (z. B. Fliesen) sind zu befestigen, gegebenenfalls zu entfernen.

In Badbereichen sollte vorher eine Flüssigfolie aufgebracht werden, um den Untergrund im Falle einer Havarie (z. B. Wasserschaden) zu schützen. Das Gefälle muss vor der Beschichtung ausgebildet sein (mind. 2%). Wasser muss ungehindert ablaufen können. Die „Wasser führende“ Schicht ist nicht der Steinteppich, sondern der vorbereitete Untergrund (Flüssigfolie, Gefälleestrich). Abflüsse müssen demnach so eingebunden sein, dass Wasser vor der Beschichtung ungehindert ablaufen kann. Wasser sickert in den Steinteppich und sucht sich den Weg entlang dem Gefälle zum Abfluss. Stehendes Wasser ist zu vermeiden.

Undichte Terrassen müssen im Vorfeld abgedichtet werden. Im Außenbereich sind Abschlussleisten- und Dehnungsfugenprofile so zu befestigen, dass Wasser darunter ablaufen kann.

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